#goals

So vieles, was von der Gesellschaft als erstrebenswert betrachtet wird, dient doch nur dazu, uns im Hamsterrad des Kapitalismus‘ gefangen zu halten. Im Leben zu was gebracht hat, wer viel besitzt, ein schnelles Auto fährt, eine Rolex am Handgelenk trägt, in einem grossen Haus mit Pool residiert – materialistische Statussymbole definieren den Wert eines Menschen. Es wird uns vorgegaukelt, wir bräuchten materielle Dinge im Überfluss, um glücklich zu sein und von der Gesellschaft anerkannt zu werden. Also konsumieren wir, und je mehr wir konsumieren (weil wir ja „müssen“, was bliebe uns schon anderes übrig? Wake up people, for fucks sake!), desto mehr müssen wir arbeiten, denn irgendwo muss das Geld ja herkommen, wir haben schliesslich nicht alle einen Goldesel zuhause. Und je mehr wir arbeiten, desto weniger Energie haben wir, um das System zu hinterfragen, desto grösser das Verlangen nach schneller Befriedigung, die sich im Kaufrausch einstellt, aber kurz darauf wieder verschwindet und ein nur noch grösseres Loch hinterlässt, denn viel zu haben schützt nicht davor noch mehr zu wollen… Je mehr wir arbeiten, desto weniger Zeit bleibt uns für das, was wirklich glücklich macht – Freunde, Familie, Natur, Sport, kultureller Austausch, intellektuelle Weiterbildung. Mit dem heutigen Fokus auf Statussymbole und Besitz als Lebensziele bauen wir uns unseren eigenen goldenen Käfig. Wir berauben uns selber unserer Freiheit. Wir suchen Glück am falschen Ort. Der Überfluss, mit dem wir uns umgeben, soll uns darüber hinwegtrösten, dass unsere wahren Bedürfnisse unerfüllt bleiben – das Bedürfnis nach bedingungsloser Akzeptanz des wahren Selbst, das Bedürfnis nach einem sinnerfüllten Leben, das Bedürfnis nach Liebe.

Je mehr dir bewusst wird, wie wenig du tatsächlich brauchst, desto freier wirst du sein. Du kommst mit weniger Geld aus, kannst mehr reisen, mehr lesen, mehr soziale Kontakte knüpfen, musst weniger arbeiten, das Hamsterrad beginnt, sich langsamer zu drehen, bis du irgendwann den Sprung schaffst und dich befreist.

Was ich im Leben erreichen möchte, ist absolute Freiheit. Ich will frei sein von gesellschaftlichen Erwartungen, vom Druck der Konformität, ich will frei sein von Zukunftsangst, ich will morgens aufstehen können im Vertrauen, dass das Universum einen Plan für mich hat. Ich will ortsungebunden sein, dort leben, wo es sich gerade richtig anfühlt, ich will jeden Tag mit Sinn füllen und meinen Werten entsprechend gestalten. Für immer frei ist mein Ziel. Frei von allem, was mich vom Fliegen abhält. Ich will mein wahres Selbst ausleben, wann, wo und wie ich möchte. Die Ansprüche und Zwänge anderer, das Schubladendenken, der Erfolgsdruck, das Streben nach immer mehr Geld interessiert mich nicht mehr. Was auch immer die Gesellschaft über mich und mein non-konformes Verhalten denken mag. Ich bin frei. Frei für immer. Meine Version von #goals.

 

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