Thailand: Second update

Juhu, da bin ich wieder! Seit meinem letzten Upate bin ich von Krabi nach Tonsai gegondelt, dem Kletterparadies Thailands. Allerdings hat es mich nach nur zwei Nächten bereits weitergezogen, was einerseits an der schäbigen Unterkunft lag, die mich vor lauter Moskitos und Regen und Strassenlicht kaum schlafen liess, andererseits an der starken Ebbe und Flut, die das Schwimmen schier unmöglich machte, und drittens kann man in Tonsai eigentlich nichts anderes machen als Klettern, also war ich etwas gelangweilt. Dennoch hat sich der Ausflug gelohnt, denn die Kletterszene ist äusserst warmherzig (und voller knackiger Burschen natürlich) und ich habe zwei unterhaltsame Abende mit den Kletterhelden verbracht. Ausserdem habe ich für 100 Baht eine Yogastunde besucht und war caving, wenngleich auch unerwarteterweise. Ich wollte auf einen Viewpoint rauf, der in der Karte aufgezeichnet ist. Da stand allerdings nichts von klettern und stockdunkeln Höhlen und gähnendem Abgrund gleich neben dem Weg. Aber ja, wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Gott sei dank war einer der Kletterer mit mir unterwegs, leuchtete mir mit seinem Handy den Weg und sprach mir Mut zu wenn es kriselte, ein wenig scary war es schon, mit Flipflops in dieser Höhle auf nicht gerade Vertrauen erweckenden Bambusleitern rumzukraxeln und sich an Seilen festhalten zu müssen, um nicht abzurutschen und in die Tiefe zu fallen. Aber ich habe es geschafft, ich bin oben angekommen, die Aussicht war phänomenal, und wieder zurück auf festem Boden und Tageslicht war ich der glücklichste Mensch der Erde, und vor allem unheimlich erleichtert :-D. Und nun bin ich auf Ko Phayam, ohne Wlan, aber in einem Bungalow der für nur 300 Baht doch sehr anständig ist. Eine Steckdose, die funktioniert, ein dichtes Dach, ein intaktes Moskitonetz, Toilettenspülung, ein Duschkopf, ein Ventilator, Gläser in den Fenstern anstatt zerbrochenem Plastik… Phantastisch! Es ist sehr sehr ruhig auf Koh Phayam und das Durchschnittsalter ist wohl in etwa 40, aber ich bleibe hier ein paar Tage und geniesse die Ruhe in meinem Bungalow und die Gesellschaft von den netten Deutschen aus dem Nachbarsbungalow. Ich bin nämlich in den zweieinhalb Wochen, die ich bereits in Thailand bin, eine ganze Menge rumgekommen und war eigentlich immer unter Leuten, was schön aber auch anstrengend war. Hier gehe ich morgens am Strand spazieren oder joggen, lese, schwimme, liege in der Sonne, geniesse den menschenleeren Strand, die leichte Brise, die Natur, und geniesse Nachts zufrieden den Schlaf der Gerechten. Ein wenig Erholungsurlaub vom Aktivurlaub darf auch mal sein 😉. Und als nächstes gehts dann in den Norden Thailands nach Chiang Mai und Pai, bevor der erste Drittel meiner Abenteuerreise auch schon vorbei ist und ich nach Kuala Lumpur fliegen werde – die Zeit rast! (Wie immer, wenns Spass macht…)

Dass Tonsai ein Kletterparadies ist, offenbart sich schon bei der Ankunft – als erstes darf man mitsamt Gepäck über eine Mauer klettern, anders sind die Unterkünfte und Restaurants, die dahinter liegen (also fast alle), nicht zu erreichen.

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Die selbe Wand wird auch gerne mit Graffiti besprüht. Viele davon sind echte Kunstwerke, das hier hat mir besonders gut gefallen:

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Die Aussicht vom Viewpoint aus auf die Bucht in Tonsai (man beachte auch die Kletterfelsen):

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Der Held des Tages auf dem Weg zum Viewpoint, als es noch hell war in der Höhle:

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Und die Heldin des Tages wieder auf festem Boden, sichtlich erleichtert (und staubig):

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Anschliessende Stärkung bei den schwimmenden Foodstalls am Railay Beach, gleich um die Ecke vom Tonsai Beach:

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Schönste Natur und schönste Sonnenuntergänge bis anhin, ebenfalls in Tonsai. Der Ort kann schon was.

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Vegan Icecream auf Koh Phayam! Die Sorte Chocolate ist natürlich super, aber Taro ist absolut unschlagbar. Ist so eine Art Süsskartoffel, wenn ich es recht verstanden habe, und wird zusammen mit Kokosmilch und vermutlich jeder Menge Zucker gefroren. Schmeckt ein bisschen wie Leibniz-Kekse in Eisform. Himmlisch. (Überflüssig zu erwähnen, dass ich während den drei Tagen auf der Insel dreimal dort war, um zu schmausen).

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Und meine Hauptbeschäftigung auf der Insel, von ein paar Fahrradtouren einmal abgesehen: Faulenzen am fast menschenleeren Strand.

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Liebste Grüsse aus der Ferne!

 

 

2 Comments

  1. hey liebi Vera,

    ich freue mich immer sehr vo dir zläse und die Bildr vo dir gse au super us!! de fragi mi mengisch scho was ich eig deheime mache xD
    ganz viel Spass und stay safe 🙂
    love love us em wiehnachtliche Bärn
    Hannah

    Gefällt mir

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