Travel update: Malaysia

In Malaysia hats mich gerade mal neun Tage gehalten, und es reichte vollkommen. Alles nette Orte, grossartiges indisches Essen, als Frau alleine kanns aber schon mal ungemütlich werden und ausserdem sind die schönen / sehenswerten Inseln wegen Monsunsaison nicht erreichbar und ich vermisse das Meer… Also gehts nach Kuala Lumpur, den Cameron Highlands und George Town weiter nach Indonesien (Daumen drücken dass der Vulkan nicht ausbricht und das Erbeben keine weiteren Folgen nach sich zieht…).

In Malaysia kam ich an zwei von drei Orten in den Genuss eines Doppelzimmers bzw. einer Wohnung, was eine echt willkommene Abwechslung vom Hostel-Trubel darstellte. Vor allem weil ich ja trotz allem nicht alleine, sondern in charmanter Gesellschaft war. Ich hatte meine Bodyguards sozusagen im Zimmer :-D. Und der Wechsel zwischen Grossstadt-Wahnsinn und Landleben war auch ganz angenehm. Im Grossen und Ganzen bin ich also sehr zufrieden mit meiner Zeit in Malaysia, aber Thailand hat mich auf jeden Fall um einiges mehr um den Finger gewickelt… Bin jetzt gespannt auf Indonesien, vor allem weil ich bisher nur Gutes gehört habe, das ist ja auch schon fast wieder verdächtig..? 😉 Und schreit natürlich nach einer Überprüfung meinerseits!

Als erstes gings nach Kuala Lumpur, wo ich mich mit Tom traf, den ich in Koh Lipe beim Kayak-Abenteuer kennengelernt habe. Wir hatten eine superhübsche AirBnB Wohnung und ich habe um ehrlich zu sein fast nichts von Kuala Lumpur gesehen, weil ich so begeistert davon war, endlich meine Ruhe zu haben, selber kochen und waschen zu können, Filme zu gucken, ein grosses Zimmer nur für mich zu haben… Aber schlussendlich ist es ja egal, wie viel oder wie wenig man von einer Destination gesehen hat, hauptsache, die Zeit war schön und man ist zufrieden, und das war ich definitiv! Die Wohnung hatte sogar einen Pool und ein Fitnessstudio im Apartment-Komplex, man stelle sich das vor! Und in Asien ist alles so günstig, da kann man sich das locker von Zeit zu Zeit gönnen, vor allem zu zweit.

Bett, Küche und Tricolore-Pasta mit Gemüüüüse:

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Sicht vom Balkon in einer stürmischen Nacht:

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Ein bisschen was hab ich von Kuala Lumpur dann doch gesehen, zum Beispiel den KLCC Park und die Petronas Towers zur Tages- und Nachtzeit (war auch gleich um die Ecke vom Apartment, aber pssst). Eine super spannende Ausstellung über muslimische Mode und Architektur haben wir auch besucht, die Jugend von heute ist schliesslich kulturell interessiert und bewandert, nicht wahr. Nur habe ich hiervon keine Fotos. Und in Little India, Chinatown und einem Streetfood-Market war ich auch, ich schwöre! (Zwar nur zum Essen, aber trotzdem. Das zählt als Aktivität).

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Als nächstes fuhr ich in die Cameron Highlands, wo man wunderbar wandern kann. Man stelle sich das vor, ich gehe wandern, und zwar freiwillig, und es macht mir Spass! Sachen gibts. Ich war mit einer Gruppe Jungs aus dem Hostel unterwegs und es war äusserst amüsant, die hatten es nicht so im Griff mit dem Gleichgewicht und sind auf den schlammigen Passagen ständig ausgerutscht, was meinem schwarzen Humor und meiner Schadenfreude äusserst gut entsprach. Ich habe Tränen gelacht.

Rast auf dem Gipfel und Aussicht vom Gipfel aus:

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Das Wandern ist der Veras Lust!

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Ein paar Locals-Kids sind auf Kartonmatten den Berg runtergebrettert:

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Am nächsten Tag ging bin ich auf meiner Tour auf eine Gruppe gesprächiger Touristen aus Penang gestossen, die alle Gipfelfotos mit mir haben wollten, das war auch ganz lustig :-D.

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Danach gings auch schon weiter nach George Town auf der Insel Penang. Das hat mir mit Abstand am Besten gefallen, die Stadt gehört zum Unesco-Welterbe und das merkt man auch, unglaublich schöne Häuser und generell eine sehr charmante Stadt, die Leute sind allesamt freundlich und zuvorkommend und verschiedenste Religionen und Kulturen werden hier auf engstem Raum ausgelebt und gegenseitig akzeptiert, das war schön zu sehen.

Impressionen aus George Town:

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In George Town habe ich einen äusserst netten amerikanischen Surferboy kennengelernt. Am ersten Tag waren wir im Park, am Hafen und anschliessend in Little India essen (seither esse ich ausschliesslich indisch, auch wenn wir manchmal vor lauter Würze die Tränen kommen, es ist einfach sooo lecker!), am zweiten Tag haben wir Affen und Lizards im Nationalpark bestaunt und sind mit dem Scooter über den Highway gebrettert, ausserdem haben wir einen Wasserfall erklommen, wobei ich meinen einen Schuh verlor und beim Abstieg zwischen den Steinen wieder rausfischen konnte… Abenteuer pur! Nach so viel Stress mussten wir uns am dritten Tag logischerweise erholen, und bei dem Zimmer macht das Stubenhocker-Dasein gleich doppelt so viel Spass. Das war mit Abstand die schönste Unterkunft bis jetzt, war auch super minimalistisch eingerichtet, was mir natürlich gefallen hat.

Tag 1 und 2:

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Und die Unterkunft, inklusive Mango aus dem Hinterhof zum Frühstück, jupidupi!

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Schön wars Malaysia, man dankt! Und jetzt bin ich auch schon in Indonesien, genauer auf Lombok, und werde die nächsten zwei Wochen im und am Wasser verbringen, geplant ist Lombok, die Gili Islands, vielleicht noch ein dreitägiger Trek auf den Vulkan in Lombok (NICHT der momentan aktive auf Bali, keine Angst), mal sehen… Bin schliesslich in meinen Entscheidungen frei wie ein Vögelein. Und dann steht Anfang Januar Borneo mit Mark auf dem Plan!

Bis bald und stay safe x

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