Travel update: Vietnam part 1

Guten Morgen guten Morgen liebe Freunde in der Ferne! Mittlerweile bin ich schon eine ganze Weile in Vietnam und es ist absolut geniaaaal (irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass ich in jedem Travelupdate die gleiche Behauptung aufstelle, es sei die beste Zeit meiner Reise – aber ich wiederhole mich gerne, das hier ist die BESTE ZEIT MEINER REISE!!!). Ich bin von der Hitze Borneos nach Hanoi geflogen und wurde erstmal von der Kälte überrumpelt – irgendwie hatte ich mir das Wetter in Südostasien eher sonnig und warm und nicht arschkalt und nieselregnerisch vorgestellt? Aber Südostasien ist nun mal eine grosse Region mit verschiedenen Klimazonen – man lernt nie aus! Von solchen Kleinigkeiten lassen sich wahre Indianerinnen allerdings nicht vom Kurs abbringen und so habe ich mir eine Fake The North Face Regenjacke für umgerechnet 3 Franken geschnappt, die erstaunlicherweise sogar regendichter ist als meine alte, verloren gegangene Regenjacke, und los ging das Abenteuer!

Als erstes wurde Hanoi erkundet. Eine ganz reizende Stadt, chaotisch bis zum geht nicht mehr (dieser Verkehr! Die spinnen!), aber angenehm lebendig und die Menschen sind freundlich und gut gelaunt. Kuchen und Katzen gibts auch, was will man mehr!

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Ich liiiiiiebe Chinatown, da ist alles voller Glitzer!

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Sehr viel mehr als gegessen und Katzen gestreichelt und Glitzer bestaunt habe ich nicht gemacht, dafür war das Wetter einfach zu unappetitlich. Daher gings nach einem Tag auch schon weiter nach Cat Ba, einer Insel nahe Halong Bay. Das war sehr nett, ich war mit einem Holländer und einem Amerikaner vom Hostel unterwegs und auf Cat Ba haben sich uns noch drei Südkoreaner angeschlossen, die waren der absolute Oberknaller, so viel gelacht habe ich schon lange nicht mehr!

Auf dem Boot bei gefühlt arktischen Temperaturen:

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Und Nächte mit Tischfussball und Lachgas (die Koreaner sind fast vom Stühlchen gekippt, ich habe mich als nüchterne Beobachterin köstlich amüsiert):

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Am nächsten Tag gings dann Halong Bay besichtigen. Diese riesigen Felsenlandschaften, die aus dem Wasser ragen, waren schon sehr beeindruckend. Auch sehr interessant waren die floating villages, die Bewohner leben total abgeschieden mitten auf dem Wasser mit Kind und Kegel (und sogar Hunden, die von Plattform zu Plattform springen)!

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Auf dem Boot:

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Auf dem Rückweg wurde auf der Monkey Island Halt gemacht. Abenteuerlustig wie wir sind, haben wir beschlossen, den höchsten Gipfel auf der Insel zu erklimmen – hat sich definitiv gelohnt, die Aussicht war phänomenal!

Kletterpartie:

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Und oben angekommen! Obligatorische Bananenpause inklusive 🙂

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Wieder zurück in Cat Ba, haben wir die Insel mit dem Roller erkundet. Eine spontane Tanzeinlage von den local schoolkids hats auch noch gegeben, das war echt zuckersüss!

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Und eine Teepause zum Aufwärmen:

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Nach Cat Ba ging es zurück nach Hanoi und von da aus nach Cao Bang, von wo man mit dem Roller den Ban Gioc Wasserfall an der chinesischen Grenze besichtigen gehen kann. Der Wasserfall war PHÄNOMENAL, so gross und eindrücklich und wunderbar! Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus (möglicherweise hat die eine oder andere unter uns ein paar Freudentränchen verdrückt…):

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Auf dem Weg zum Wasserfall (inklusive plattem Reifen):

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Doggoooooooo!!! Im Café während der stündlichen Tee- und Aufwärmpause:

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Am Wasserfall haben wir dann ein kleines Feuerchen gemacht, um uns aufzuwärmen, und dieses Paar hat sich dazu gesetzt und uns mit Süsskartoffeln und Esskastanien zum rösten versorgt, sooo reizend!

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Danach gings für mich und Maurice weiter nach Ha Giang, wo wir einen dreitägigen Motorbike-Loop durch unberührte Natur und Reisterassen starteten. Wir sind jede Nacht erschöpft, aber überglücklich um acht Uhr abends ins Bett gefallen, all diese Eindrücke wollten verarbeitet werden… Die Natur in den Bergen Vietnams war überwältigend schön! (Aber es war kaaaaalt da draussen!!)

Kleine Stretch-Session nach Stunden auf dem Motorbike und noch mehr Süsskartoffeln:

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Naturspektakel (Maurice war als Holländer beim Anblick dieser Berglandschaften logischerweise noch mehr aus dem Häuschen als ich, aber auch als Schweizerin war dieser Anblick absolut atemberaubend):

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Kleines Vesper-Päusle:

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Und da geschah das Wunder: Die Sonne schien! Hallelujah! Was für ein absolut erhebender Moment nach den Tagen grauer Suppe!

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Blödeleien, während wir wie zwei hungrige Löwen auf unser wohlverdientes Essen warteten:

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Die morgendliche Portion Pho mit Gemüse und Tofu (ideal bei diesen Temperaturen, so schön wärmend und gibt ordentlich was her):

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Essen like a local am Boden in unserem Homestay:

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Und falls ihr euch jetzt fragt, ob ich wirklich auf all diesen Fotos das exakt gleiche Tenue trage – jawohl, genau so ist es, meine andere Kleidung besteht nun mal aus Shorts und Bikinis. War am Ende dieser zwei Wochen auf staubigen Strassen und Grossstädten eine ganz schön schmutzige Angelegenheit, und geduscht habe ich auch so gut wie nie, es war mir einfach zu kalt (die haben hier zwar Flachbildschirme in jedem Hotelzimmer, aber keine Heizung und keine Warmwasserdusche bei Temperaturen um die 7 Grad – die spinnen, ich sags ja) – aber es kennt mich ja keiner hier :-D.

Mittlerweile bin ich schon seit fünf Tagen im warmen und sonnigen Süden Vietnams (und mein Kaltwetter-Tenue ist wieder schön sauber und wohlriechend), arbeite fleissig an meiner Bräune, plansche im Meer und tanke soviel Vitamin D wie möglich, bevor ich mich auf die Heimreise begebe! Danke an alle Involvierten und das Universum für die wunderschöne Zeit im Norden, es war grossartig!!!

2 Gedanken zu “Travel update: Vietnam part 1

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