Travel update: Vietnam part 2

Wow, wie die Zeit vergeht! Heute ist mein letzter Tag in Vietnam und somit auch der letzte Tag meiner dreimonatigen Reise durch Südostasien. Dummerweise liege ich seit heute Nacht mit einer Magendarmgrippe flach und mein Magen weigert sich eisern, auch nur ein Tröpfchen Wasser oder ein Löffelchen Reis aufzunehmen. Ich meine es doch nur gut mit dir, mein Lieber! Aber nun ja. Man kann sichs halt nicht aussuchen und dafür habe ich jetzt schön Zeit und Musse, um diesen Artikel zu verfassen, und bis zur Heimreise bin ich hoffentlich auskuriert :-). (Man beachte meine positive Lebenseinstellung! Ha! Schön von den Locals abgeguckt!).

Wie dem auch sei, Vietnam hat mich nicht nur im Norden reich beschenkt, auch der Süden hatte einige Perlen zu bieten (und vor allem war es warm und sonnig! Jupidupi!). Der erste Stop führte mich nach Mui Ne, wo ich im BESTEN Hostel der Welt untergekommen bin. Abseits vom Trubel der Stadt, lag es einsam an einem wunderschönen Sandstrand, die Leute waren fabelhaft, das Essen ebenfalls, und Surfen konnte man auch! Das habe ich mir natürlich nicht zweimal sagen lassen und so mutierte ich innert fünf Tagen zum Surferbabe, ich stand jeden Tag auf dem Brett und übte unermüdlich, abgebrochene Zehennägel, Schürfwunden, Sonnenbrand und Beulen wurden tapfer ignoriert (Indianerin eben). Weil surfen gemeinsam mehr Spass macht, habe ich jeweils eine Menge Gspänli zum Mitmachen animiert, und für diese werberische Leistung hat mir der (nebenbei bemerkt äusserst knackige) Surflehrer Board und Lektionen gratis überlassen. Frau muss nur wissen, wie ;-).

Lena und ich bei unserer ersten Surfstunde mit Joao:

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Sonnenaufgang um halb sechs am Strand (danach gings natürlich nochmals zurück ins Bettchen, die Nächte waren üblicherweise ziemlich lang mit Billiard-Partien und Trinkspielen, die ich mit Wasser bestritten habe – manchen Prinzipien bleibt Frau selbst während des Reisens treu, dafür musste ich nachts gefühlt zwanzig Mal auf die Toilette… Alles hat seine Vor-und Nachteile, nicht wahr).

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Und zwei Auszüge der nächtlichen Albernheiten:

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Nach Mui Ne hüpfte ich für einen Tag weiter nach Ho Chi Minh / Saigon, wo ich mir das War Remnants Museum angesehen habe. Es zeigt die Geschichte des Vietnamkrieges und die Menschen dahinter und es ist sehr, sehr emotional (vor allem, wenn man bedenkt, dass solche Gräueltaten und Massaker noch immer geschehen). Ich habe geschluchzt wie ein Schlosshund und brauchte danach erst einmal eine Pause in Form einer mehrstündigen Siesta.

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Ach und apropos positive Lebenseinstellung der Locals (die in Anbetracht der Geschichte des Landes umso erstaunlicher ist): Als ich in Ho Chi Minh ankam, verloren die Vietnamesen gerade ein Fussballfinale. Hätte man aber nicht gedacht, ich war felsenfest überzeugt, sie hätten gewonnen, so wie die gefestet und gefeiert haben!

Danach wars dann auch schon genug mit dem Grossstadtleben, und ich ging weiter Richtung Süden. Auf dem Weg nach Phu Quoc legte ich einen Zwischenstopp in Can Tho ein, eine Stadt im Mekong River Delta, die für ihren floating market bekannt ist. Um grösstmöglich profitieren zu können, sind mein Chilenischer Kumpel und ich um fünf Uhr morgens aus den Federn gesprungen (oder realistischerweise eher stöhnend und ächzend aus den Federn gerollt). Der Sonnenaufgang am Market war dann aber echt schön, und das Frühstück schmeckt nach so einer Anstrengung gleich doppelt so gut! Es hat sich also gelohnt 🙂

Nuuuudelsuppe, zubereitet auf dem Boot und gegessen ebenfalls auf dem Boot:

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Und frische Kokosnuss, wenn schon denn schon! Man beachte auch die Krone aus Bananenblättern, die ich von einem Fischer geschenkt bekommen habe… Eine passende Krone für ein Bananagirl wie mich! 😉

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Und ein paar Impressionen vom bunten Markttreiben:

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Unser Captain steuerte mit dem Fuss – das sind skills!

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Nach diesem kurzen, aber nicht minder wunderbaren Abstecher nach Can Tho gings dann weiter nach Phu Quoc, um noch ein wenig dem Strandleben zu fröhnen und das Meer zu geniessen, bevor es zurück in die Eiseskälte geht. Die Strände in Phu Quoc sind schön, zumindest manche, manche sind auch ziemlich zugemüllt… Aber wenn man weiss, wohin, dann findet man echt traumhafte, menschenleere Fleckchen Erde mit weissem Strand und klarem Wasser fernab vom Massentourismus, wo man sogar einen skinny dip wagen kann, wenn man denn möchte ;-).

Ach ja, und am ersten Tag habe ich es geschafft, auf der Treppe, die zum Strand führt, auszurutschen und mit dem Kopf voran ins Wasser zu fallen – ich war wohl etwas zu euphorisch haha. Aber mit ein bisschen Eis vom Bartender zog auch dieser kleine Zwischenfall keine weiteren Folgen nach sich. Ein bisschen ungeschickt bin ich manchmal wohl schon..? 😀

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Strandfreuden:

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Vera das Krokodil (oder das Loch Ness Monster, wie ein Schotte vom Hostel den charmanten Vergleich aufgestellt hat hahaha):

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Ach ja, und eine Babykatze gibts hier im Hostel auch!!! Ich glaube fast, ich muss meine Aussage über das beste Hostel der Welt in Mui Ne revidieren, das beste Hostel der Welt ist hier – Babykatzen sind nun mal ein unschlagbarer Bonus.

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Uuuund als Schmankerl obendrauf gibts in Phu Quoc eine pinke Wand! Dies musste natürlich genutzt werden, manche waren ob meiner Selfieidee mehr oder weniger begeistert… 😉

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So, das wars auch schon! Ich hätte mir keinen besseren Abschluss meiner Reise vorstellen können, so liebe Menschen überall, so amüsante Stunden, flauschige Kätzchen, gutes Essen, Sonnenschein… Was will man mehr. DANKE DANKE DANKE ♥♥♥

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