Travel update: Paris mon amour

Salut mes amis! Ich grüsse aus Paris, wo ich für die zwei kommenden Wochen meine Zelte aufgeschlagen habe. Nach einem Wochenende der Vergnügungen fing heute der Ernst des Lebens wieder an – um 7.30 habe ich mich schlaftrunken in die Metro gezwängt, um eine halbe Stunde später in die Sprachschule zu zotteln und den Französisch-Intensivkurs zu starten (die Motivation hat auch schon bessere Tage gesehen, mais bon).

In Paris wurden wir erst einmal mit einem netten kleinen Schneesturm begrüsst. Leicht entgeistert schlitterten wir ins Hostel, wo immerhin gratis Croissants auf uns warteten, und machten uns nach einer kleinen Stärkung todesmutig auf den Weg zur Sacré Coeur. Leider wartete dort nicht wie erhofft ein Ausblick auf die verschneiten Dächer Paris‘ auf uns, sondern eine graue Nebelsuppe und ein steifer, eisiger Wind, der uns um die Ohren schlug. Zur Aufmunterung habe ich mir dann erst mal kräftig bei Sandro zugeschlagen – Frau gönnt sich ja sonst nichts und es ist schliesslich Sale ;-). Danach noch einen Veggieburger und die Welt sah schon viel freundlicher aus.

Die „Aussicht“ vom Montmartre:

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Wir blieben trotz allem guten Mutes, wenn die Sonne nicht scheint müssen wir eben die Stadt mit unserem strahlenden Lachen erhellen, nicht wahr 😉

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Sandro-Trostpflästerchen:

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Am nächsten Morgen schien die Sonne! Also gleich nochmals zur Sacré Coeur raufgekraxelt und eeendlich die wohlverdiente Aussicht genossen, und danach zur Feier des Tages vegane Pancakes und im Anschluss vegane Patisserie geschmaust – wie gesagt, Frau gönnt sich ja sonst nichts hahaha.

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Ein Herz für die Stadt der Liebe:

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Nach erneutem Shopping – das Angebot an Läden in Paris ist einfach zu verlockend – gabs dann auch noch die obligate Portion Kultur im Centre Pompidou:

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Einmal YB, immer YB:

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Basquiat ♥

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Heute gings dann wie gesagt zur Schule. Nach knapp einer Stunde wurde mir (einmal mehr) klar, dass das Studium gerne noch eine ganze Weile warten kann. Wer kann schon so lange still sitzen und zuhören??? Da arbeite ich lieber und bewege mich ein bisschen, unterhalte mich mit den Leuten, was auch immer, ich muss ja auch nicht konstant dem faulen Strandleben fröhnen, aber dieses Schulleben ist momentan definitiv nichts für mich. Lieber arbeite ich irgendwo in einem Hostel in Frankreich und spreche den ganzen Tag Französisch, so lernt mans auch. Dennoch habe ich mein Bestes gegeben, hier steckt schliesslich auch eine ganze Stange Geld drin, und wenn ich schon da bin, kann ich auch gleich was lernen. Irgendwie habe ich als einzige was gesagt, die anderen waren wohl zu schüchtern, aber umso besser, somit kam ich immer zum Sprechen :-D. Ich war ja noch nie ein Mauerblümchen aber auf der Reise habe ich definitiv meine letzte Portion Schüchternheit und Zurückhaltung abgeworfen und ich nehme endlich den Raum ein, der mir zusteht – ganz viel – und sage, was ich denke – auch viel. Dafür habe ich dann beschlossen, die letzte Lektion zum Thema „Oral“ auszulassen, mir stattdessen ein Tiramisu-Cupcake in der veganen Patisserie zu holen und dieses in der Sonne zu verspeisen – französisch gesprochen habe ich heute schon genug. Die Lehrerin meinte nur, meine Conversation-Skills und auch mein Vocabulary seien beachtlich, aber mit der Grammatik hapere es ein wenig, und ich weiss schon warum – wenn man den netten Franzosen auf den Reisen schöne Augen macht, benutzen die halt auch kein passé simple, aber ansonsten lernt man das sich Unterhalten auf Französisch ganz passabel.

Wie dem auch sei, es gefällt mir ganz gut hier in Paris – die Stadt ist ein Bijou, auch im Schneegestöber, ich finde mich schon ganz gut zurecht mit der Metro, die veganen Schleckereien sind nicht zu verachten, gleich neben der Schule gibt es einen Falafelplace to go und ein Pärkli für die Mittagspause in der Sonne… Man gewöhnt sich an alles und man gewöhnt sich schneller als man denkt, auch an den Winter und das Grossstadtleben. Asien ist irgendwie auch schon ganz weit weg… Aber jetzt muss ich los, ich hab heute Abend noch ein Date – die charmanten Franzosen, ihr wisst schon! Bisous!

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