Paris, zuhause ankommen, die Schweiz entdecken

Am Freitag bin ich aus Paris zurückgekehrt, und ich konnte es kaum abwarten. So schön Paris auch ist, es ist und bleibt eine sehr grosse, laute und geschäftige Stadt und die Metro bescherte mir regelmässig halbe Angstzustände – lasst mich raus! Lasst mich rein! Hilfe, die Tür zerquetscht mich gleich! Andererseits punktet die Stadt der Liebe natürlich mit ihrer romantischen Schönheit, die mich regelmässig ins Schwärmen versetzte, und mit den vielen kleinen Strassen, die es zu entdecken gilt. Von den leckeren Croissants und den ebenso knusprigen Franzosen ganz zu schweigen… Paris hat also wie alles im Leben Vor- und Nachteile, nur werden einem letztere bei einem Wochenendaufenthalt viel weniger bewusst als während zweier Wochen. Hier ein paar Fotos von der Pariser Schokoladenseite, aus dem Disneyland, von Sonnenaufgängen auf meinem Schulweg und schönster Architektur:

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Zurück in der Schweiz hatte ich dann erst einmal eine mittelgrosse Krise. Zufrieden sein will gelernt sein… Erst habe ich auf der Rückfahrt im TGV drei Stunden lang mit meinem jungen Pariser Sitznachbarn über den unerträglichen Stress in Paris lamentiert und kaum setzte ich meinen Fuss auf Schweizer Boden war es mir viel zu langweilig, zu ruhig, die Leute zu reserviert und zurückhaltend und überhaupt. Aber wie heisst es so schön: Jeder ist seines Glückes Schmied! Also kurzerhand etwas Sport gemacht (Endorphine ist das Stichwort, liebe Leute!) und danach mit meiner liebsten Noemi am Rhein Sonne getankt und schon war ich viel positiver eingestellt. Danach kurzerhand noch einen Trip nach Bern für den nächsten Tag organisiert, dort mit den Lieblingsabuelitos ein exquisites Mittagsmahl eingenommen, ein Spaziergängchen durch die schönste Stadt der Schweiz (oder der Welt! Bärn i ha di gärn! ♥) gemacht und dann weitergezogen nach Interlaken. Dort hat mich der liebe Jack unter die Fittiche genommen und mir einen wunderbaren Miniurlaub beschert. Es war super, endlich wieder in den Bergen, am Morgen das Fenster aufgemacht und im Bett eingemummelt frische Luft geschnuppert (nach all dem Smog in Paris eine wahre Wohltat, aber jetzt höre ich auf mit Paris-Kritik, ich schwöre), die Sonne hinter den Bergen aufgehen sehen, musiziert (er), Schokolade zum Frühstück geschmaust (ich), frischgepressten Orangensaft getrunken fürs Sommergefühl, mit dem Panoramazug hoch auf den Gipfel gefahren (null Aussicht aber Schnee in Hülle und Fülle), Wasserfälle und Eiszapfenkonstellationen bestaunt, gefroren, Suppe gelöffelt und Tee geschlürft und dann wieder zurück in die warme, gemütliche Höhle gezottelt… Nett wars! Und dieser kleine Ausflug hat mir wieder einmal gezeigt, dass es daheim eben auch ganz schön ist. Teuer und kalt wie die Hölle, aber schön. Und die Schweiz ist und bleibt mein Zuhause, egal wie lange und wie weit ich weg war – es braucht manchmal einfach ein wenig Zeit, um wieder anzukommen. Und so habe ich mir fest vorgenommen, mehr von der Schweiz zu sehen, denn wie Jack so treffend meinte – this is basically your backyard so you should use your privilege and go explore it! Recht hat er. Das Gras ist nicht immer grüner im Nachbarsgarten, im heimischen Gärtchen warten manchmal die schönsten Trouvaillen, man muss nur die Augen offenhalten!
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Bern! Ganz schön eisige Angelegenheit hier…

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In und um Interlaken (die weisse Fläche auf dem ersten Bild ist imfall kein Schnee, das sind Eiszapfen – eisig, ich sags ja!):

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Jack und ich (leicht überbelichtet, aber was solls) mit der Georgischen Schafsfellmütze – braucht man in dieser Kälte unbedingt.
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Auf bald ihr süssen Winterhasen ♥

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