Travel diary: Amsterdam, Utrecht, Eindhoven, Antwerpen

Abenteuer Abenteuer meine Freunde! Seit gut einer Woche tingle ich nun durch Holland und Belgien und es ist alles neu, aufregend, prickelnd wie Champagner auf der Zunge und süss wie Schokolade, vom Himmel regnets Glitzer und die Welt um mich herum ist eine riesengrosse rosa Seifenblase voller Wunder! Als erstes gings nach Amsterdam, wo ich auf dem Boot meines Couchsurfing-Hosts übernachtet habe. Zwar weder Toilette noch Dusche und auch keine Heizung vorhanden, aber dafür war Dimitris überaus charmant und hat mich anderweitig warm gehalten haha. Am nächsten Tag sind wir mit dem Boot ausgefahren, allerdings sind weder er noch ich jemals mit einem Boot gefahren (er hat es sich erst gerade gekauft), also war diese Unternehmung leicht abenteuerlich – aus Versehen in Einbahngrachten geknattert, versucht eine Kehrtwende hinzulegen, an irgendwelche Pfosten geknallt (weil ja, so eng und ein Boot ist halt kein Fahrrad, das braucht schon ein bisschen mehr Wendekunst). Wie auch immer, mit viel Körpereinsatz meinerseits und viel Schweiss hinter dem Steuer seinerseits gings dann doch halbwegs gut und wir hatten einen sehr amüsanten Tag auf Amsterdams Gewässern. Und ganz ohne Risiko wäre das Leben doch langweilig, nicht?

Nach einer Nacht hatte ich dann aber doch genug vom unbeheizten, WC-losen Bootsleben und habe mir einen Host mit einer super stylischen Wohnung im Herzen Amsterdams geangelt. Er hat mich am ersten Abend ins Kino mitgenommen, um eine Doku über den holländischen Musiker «Dick el Demasiado» anzusehen (der Name hahaha) und ich obwohl die Musik nicht unbedingt zu hundert Prozent meinem Geschmack entsprach, war ich schwer begeistert von seinem sonnigen Gemüt und seiner offenen, lustigen und herzlichen Art. Nach der Vorstellung gab er noch eine Live-Performance zum Besten und seine überbordende Energie war echt raketenstark, raumfüllend und super ansteckend! Wenn ich gross bin, will ich so sein wie Dick el Demasiado. Komplett durchgeknallt and loving it. Mein neues Idol ♥. Am nächsten Tag strich ich ein wenig durch die vielen Geschäfte, gönnte mir an jeder zweiten Ecke irgendein veganes Gebäck und genoss die Sonne und die Wärme (endlich!). Abends haben Rein und ich uns dann stundenlang Aerobic Championship Videos reingezogen, in einer Mischung aus Faszination, Ehrfurcht und Belustigung und mit Bäuchen voller Popcorn.

Nach Amsterdam ging ich nach Utrecht, wo ich mich mit Leon traf, den ich in Indonesien auf dem Boottrip kennengelernt hatte. Wir gingen mit Freunden von ihm ans Jazz-Festival (mal wieder nicht so mein Musikgeschmack, aber free drinks and snacks!), schleckten Schokoladeneis und assen Pasta draussen in der Abendsonne. Danach ging ich zu meinem Host in Utrecht, der mit zwei anderen Jungs in einer Wohngemeinschaft lebte. Nun, was soll ich sagen – selten so gelacht, die Jungs waren echt komplett verrückt und haben andauernd in ohrenbetäubender Lautstärke irgendwelche Liebesschnulzen zum Besten gegeben und flache Witze gerissen, aber die Wohnung war messy bis zum geht nicht mehr – Jungs-WG halt. Ich habe mich dennoch sehr wohl gefühlt bei den Herren und die Zeit war echt eine der besten meines Lebens – so viel positive Energie, morgens zu viert im Bett gekuschelt, lecker gefrühstückt, durch die Stadt geradelt, Handstand geübt, Frisbees hinterher gehechtet, Lebensphilosophien geteilt und widerrufen, durch die Wohnung getanzt… Schön wars. Danke euch drei Wunderwesen ♥.

Nach Utrecht besuchte ich Maurice in Eindhoven, mit ihm bin ich im Januar zwei Wochen auf dem Roller durch den Norden Vietnams geflitzt. Eindhoven ist ein äusserst reizendes Städtchen und wir sind vorwiegend im Park auf dem Rasen gelegen und haben uns von der Sonne küssen lassen. Als es dann (mal wieder) angefangen hat zu regnen, haben wir in einer Bar Brettspiele gespielt und frischgebackene Bretzel gegessen, bevor ich dann dem Bus nach Antwerpen zu Kim hinterher gehechtet bin. Ihn habe ich in Thailand am Strand kennengelernt. Der Aufenthalt bei ihm war ein volles Verwöhnprogramm – morgens hat er beim Bäcker frische Brötchen geholt, dann hat er mich in seiner netten Karosse in der Stadt umherchauffiert (nach tagelangem gehen war das ganz angenehm), sein Haus hatte zwei riesige Badezimmer und eine kuschlig weiche, verschmuste Katze hat er auch – ein ansehnliches Upgrade von meiner ersten Unterkunft bis hierher!

Echter Schnauz und Kopfhaar-Schnauz:

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Reunion mit Leon in Utrecht:

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Und ein bisschen Alltag mit den verrückten Hosts, soundtrack by bensound.com:

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Reunion mit Mauriceeee in Eindhoven!

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Beautiful Antwerp:

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Hölzerne Rolltreppen!

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News aus Den Haag und Amsterdam Teil 2 folgen bald, kusje x

(Alle Videos auf einen Blick gibts auf Youtube)

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