Travel diary: Egypt

Ägypten war interessant, und wir wissen ja alle, mit welchem Unterton interessant manchmal verwendet wird… 😉 Ich möchte nicht sagen die Zeit in Ägypten war schlecht, denn das war sie definitiv nicht, sie war aber auch nicht grossartig, sondern eben einfach interessant in vielerlei Hinsicht. Angefangen hat alles mit unserer Ankunft in Hurghada um zwei Uhr in der Früh und unserem Hoteltransfer, der uns ganz offensichtlich vergessen hatte und wohl irgendwo den Schlaf der Gerechten schlief, während wir uns die Beine in den Bauch standen. Also haben wir uns mit viel Verhandlungsgeschick von Leos Seite ein anderes Taxi genommen. Im Hotel angekommen, wussten die Nightguards nichts von unserer Ankunft und dementsprechend auch nicht, in welches Zimmer wir gehören, also haben wir in der Lobby geschlafen. Endlich im Zimmer, funktionierte weder Wasser noch Strom – mittlerweile war alles so unglaublich schlecht organisiert, dass es schon wieder lustig war. Ist ja auch was wert haha. Soviel zu unserer Ankunft. Leider ging es ab da nicht unbedingt aufwärts – die ersten paar Tage war der Wind zu schwach fürs Kitesurfen, und abgesehen davon gab es nun mal nicht so viel zu tun in dieser Region, also sind wir wie zwei sechzigjährige jeden Tag die Marina in El Gouna entlangspaziert und das wars dann auch an Aktivität. Am vierten Tag ging es dann wenigstens für mich aufwärts, der Wind war da, ich startete meinen Kitekurs und die Lektionen waren super interessant und lehrreich. Der arme Leo lag derweil krank im Bett und blieb da auch für den Rest der Zeit liegen, womit mein einziger Sozialkontakt auch mehr oder weniger unpässlich wurde. Aber nun gut, wenigstens hat es mich nicht erwischt… Es war also nicht so unsere Glückssträhne, die Zeit in Ägypten. Allerdings hat das kiten echt Spass gemacht, auch wenn ich mindestens fünfzig Mal mit dem Gesicht voraus ins Wasser geklatscht bin und gefühlt die halbe Lagune leergetrunken habe, und Ägypten hat mich sehr beeindruckt mit der Wüstenlandschaft und den verlassenen Häusern – es war ein bisschen wie in einem anderen Universum. Und das Meer war wunderschön türkisblau (wenn auch gespickt mit messerscharfen Steinen und Muscheln, aber gut, no pain no gain haha). Und Leo und ich haben es geschafft, uns während acht Tagen kein einziges Mal in die Haare zu kriegen, trotz nicht gerade idealen Bedingungen auf engstem Raum. Im Gegenteil, das Lachen und die gute Laune ist uns trotzdem zumeist erhalten geblieben :-). So gesehen waren die Ferien wohl doch ein Erfolg, oder zumindest eine gute Erfahrung, und ich hoffe sehr, dass ich bald wieder zum kiten komme! Einfach bitte woanders 😉

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